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Das Boot befindet sich zur Zeit in den Kanaren. Die genaueren Reisedaten entwickeln sich noch (wie immer). Sie sind abhängig von unseren persönlichen Terminen und Ideen, der Zeit und den Wünschen unserer Mitsegler oder Charterer und von günstigen Flugverbindungen. Auch technische Probleme können Einfluß auf die Törns haben. 

Neben Lufthansa (dl) und Iberia (ib) fliegen in die Kanaren u.a.: Tuifly (tf), Condor (co), EasyJet (ej), Germania (flygermania), Hamburg Airways, Sun Express und Ryanair (ra) allerdings mit stark schwankenden Preisen. Zwischen den Inseln fliegt Binter (bintercanarias) mit dem Knoten Teneriffa Nord. Internationale Flüge landen normalerweise in Teneriffa Süd oder auf Gran Canaria (Las Palmas)!
Es hat sich bewährt, passende Flüge direkt auf den Seiten der Airlines zu suchen.


Dieter war vom 24. bis 27.1. auf der "Boot" in Düsseldorf, und am 25. und 26.auf dem Stand des Multihull Vereins anzutreffen. Die Veranstaltung ist immer wieder atemberaubend groß. Die gro0en Fahrtenkatamarane waren ja sehr beeindruckend, aber wohl nicht mehr für private Eigner gedacht.

Vom 16.2. bis 2.3. waren Dieter und Michael in Lanzarote. Am 19. ist da Schiff in die Werft gekommen. Es wurde abgeschliffen und 2 mal mit Micron Extra gestrichen und anschließend poliert. Auch die Saildrives und Propeller wurden gestrichen und das Öl gewechselt. Die Borddurchlässe wurden alle augetauscht und teilweise auch innen mit neuen Ventilen versehen. Eine neue Windex wurde montiert und das Radar zur Überprüfung abgenommen. Zum Schluß gab es noch einen Service für die Motoren mit Öl- und Filterwechsel. Die Heizung wurde wieder in Gang gebracht.

Leider ist Dieter von der Leiter Fehlgetreten und gefallen. Er konnte seinen rechten Arm nicht mehr richtig bewegen. Das Schiff lag dann sehr unruhig an dem Ponton der Werft. Der Wind war auch in der Marina noch recht stark, aber die Werft und die Marina haben geholfen das Schiff wieder an seinen alten Platz zu bringen.

Vom 20. April bis zum 4. Mai waren Hans, Regina und Dieter in Lanzarote. Die ursprüngliche Idee war ja, nach Madeira zu segeln, wenn es das Wetter zuläst. Da das Schiff aber in den Kanaren bleiben soll und auch die Verkaufsbemühungen angelaufen waren, sind wir um Lanzarote herum gesegelt.Agusto hatte zwischenzeitlich unser Radar repariert.
Ein Interessent für das Schiff wollte es besichtigen und unbedingt mit der Fähre nach Lanzarote kommen. Er hat dann zweimal abgesagt.

Zu Reginas Geburtstag haben wir einen Ausflug zu dem letzten Wohnhaus von Cesar Manrique und zu dem ehemaligen Haus von Omar Sharif gemacht. Beide Besichtigungen waren extrem beeindruckend. Wir segelten über Arieta nach Graciosa und besuchten sowohl Caleta del Sebo als auch die Francesa Bucht.

Leider war das Wetter recht kühl und es hat auch einige Male geregnet. Die Wassertemperatur lag bei 15° C. Daurch hielt sich der Badespaß in Grenzen. Die Insel ist ein magischer Ort. Wir haben den nächstliegenden Vulkankegel bestiegen und eine schöne Küstenwanderung gemacht. In Graciosas Hafen gab es Fisch satt. Eine wunderare Rauschefahrt führte uns auf der Westseite von Fuerte vorbei an Stada, Timanfaya und El Golfo wieder zurück nach Hause.

Regina konnte von der Mole der Marina aus sehr schöne Aufnahmen des Schiffes unter Segeln machen, die gab es so bisher nicht. Traditionsgemäß fand das Captains Dinner in El Golfo statt.

Am 3. Juli flog Dieter mit Ryanair über Stansted nach Lanzarote, weil sich Interessenten für das Schiff zur Besichtigung angesagt hatten. 
Ein Italiener schickte seine Tochter mit ihrem Freund zur Besichtigung vor. Die verlief dann auch sehr freundlich und unverbindlich.
Dann kam ein englisches Ehepaar mit einer zusätzlichen Maklerin im Hintergrund. Sie gaben vor, nur einen Tag Zeit zu haben und verbreiteten eine enorme Hektik. Sie hatten den Termin erst ganz fest gemacht, als Dieter schon gebucht hatte und wollten nur kommen, wenn der Preis verhandelbar wäre.   

Es herrschten 35° im Schatten. Das Ehepaar sagte, sie hätten nur einen Tag Zeit. Nach einer kurzen Besichtigung wurden von der Maklerin schriftlich falsche Angaben über den Zustand des Schiffes verbreitet. Es ging den ganzen Tag nur darum, den Preis zu drücken mit kurzen Besuchen, Telefonaten und E-Mails. Es wurden große Probleme mit Zoll und Mehrwertsteuer erfunden. Zum Schluß wurde die Bitte geäußert, die Schlüssel für das Schiff doch in der Marina zu lassen und das Betreten des Schiffes zu gestatten. Dieters Rechner fiel mehrmals aus. Der Tag endete mit einem Rücktritt vom Interesse.

Am nächsten Tag wurde der Rücktritt wieder zurückgezogen und der Vorschlag gemacht, das Schiff am 1. Oktober nach einer Besichtigung in Gibraltar zu übernehmen. Michael und Dieter beschlossen, das Schiff zunächst nach Madeira zu segeln und die Diskussionen zu beenden.

Vom 31. August bis 16. September war Dieter auf dem Schiff. Peter und Michael kamen vom 5.9. bis 13.9. dazu. Sie segelten MiDi Cat vom 7. bis 9. immer hoch am Wind nach Madeira. Die Ostspitze der Insel konnte nicht ganz erreicht werden die letzten Meilen vor der Küste wurden motort.
Geankert wurde in der zauberhaften Bai d'Abra neben der Marina Quinta do Lorde.

Am nächsten Tag fuhren wir in die Marina, weil noch Flüge gebucht werden sollten. Die gesamte Anlage Quinta do Lorde ist fertiggestellt. Sehr verwinkelte, idyllische Gassen einem Dorfplatz mit Kirche und drei Pools. Das Hotel ist eröffnet und das Restaurant am Hafen recht gut. Es gibt auch einen kleinen Laden und einen Schiffsausrüster. Die Marina ist nicht so voll wie in Funchal und hat sehr freundliches Personal. Es fährt ein Bus. Die nächsten Orte sind Canical und Machico.

Vom 22. bis 25. September war Dieter wieder in Madeira. Ein Interessent aus England, der auch nur einen Tag bleiben wollte, hatte sich angemeldet. Es folgte eine ausgiebige Besichtigung und ein gemeinsames Abendessen. Einige Tage später folgte ein umfangreiches schriftliches Gutachten. Nach vielen E-Mails wurde ein Angebot gemacht, welches nach weiteren Verhandlung angenommen werden konnte. Zunächst sollte das Schiff ganz schnell übernommen werden, aber zum Schluß wurde es dann doch November.

Vom 13. bis 25. November waren Regina und Dieter in Madeira und am 16. kamen Vadder und Inge dazu. Dieter hat sich über die moralische Unterstützung bei dem Verkauf sehr gefreut. Am 19.11. kam der neue Besitzer mit zwei Helfern. Der Vertrag wurde nochmal im Original unterschrieben und auf die Überweisung des Kaufpreises gewartet. Am 20. wurde der Geldeingang gemeldet, ein Übergabeprotokoll angefertig und festgestellt, das der Sturm den Windsensor zerbrochen hatte.  MiDi Cat konnte ohne weitere Fehlfunktionen übergeben werden. Anschließend fand noch ein Segeltest statt. Während es die vorhergehenden Tage sehr gestürmt und geregnet hatte, war bei der Übergabe schönstes Segelwetter. 

Regina, Inge, Vadder und Dieter sind dann in das Hotel gezogen und haben von weitem wehmütig zugesehen, wie das Schiff poliert und umgebaut wurde. Der neue Eigentümer will damit am Ende des Monats nach Lisabon segeln. Wir können ihm nur alles Gute wünschen!
Für uns gehen damit 12 wunderbare Segeljahre zu Ende, die wir nie vergessen werden.